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  • Stefan Oehler

Warum sich der Betrieb von Wärmepumpen lohnt

Aktualisiert: 1. Dez. 2022

Um das CO₂-neutrale Wohnen in Bestandsgebäuden zu ermöglichen, muss zu der umfangreichen Dämmung von Dach und Außenwänden ein nachhaltiges Energieversorgungssystem geplant werden. Die Wärmepumpe verringert hierbei die klimaschädlichen CO₂-Emissionen und kann im Betrieb enorme Kosten sparen. Die Wahl des Stromtarifs kann signifikant sein, um die Nebenkostenabrechnung gerade in Zeiten der steigenden Energiepreise niedrig zu halten. Zwei gängige Tarife sind einerseits der Wärmepumpen Tarif, der bis zu 10 ct/kWh günstiger ausfallen kann und andererseits die HT-NT Tarife, also Hauptzeit- und Nebenzeit-Tarife, die ebenfalls günstiger angeboten werden als der reguläre Stromtarif. In beiden Fällen kann ein Preisabschlag angeboten werden, weil der Versorger auf die extremen Strompreisschwankungen pro Tag reagieren kann. Beim Wärmepumpen Tarif darf er 3x täglich den Strom für 2 Stunden abschalten und der Nebenzeit Tarif wird meistens nachts angeboten, wenn die Nachfrage ebenfalls gering ist. Der Versorger kann also die teuren Phasen ausklammern, wovon Bewohner:in, Versorger und die Volkswirtschaft profitieren. Voraussetzung zur Nutzung dieser Tarife ist jedoch ein sehr gut gedämmtes Gebäude, welches sehr viel langsamer abkühlt, als ein unsaniertes Gebäude. Ein Gebäude, welches auf KfW 40 EE saniert ist, kühlt im tiefsten Winter lediglich um 1 Grad in 24 Stunden ab, wenn man die Heizung vollständig ausschalten würde und die Außentemperatur -12°C beträgt. Durch die digitale Planung unserer Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) kann ecoworks den genauen Bedarf des Bestandsgebäudes kalkulieren und eine Energieversorgung mit erneuerbaren Energien durch die Installation von Wärmepumpen und einer Photovoltaik-Anlage gewährleisten und das Gebäude unabhängiger von einer 24/7 Versorgung machen.





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