Nienburg – Hans-Böckler-Straße

In der Hans-Böckler-Straße in Nienburg/Weser zeigt sich, wie die Zukunft des Wohnens aussieht. Für die GBN Wohnungsunternehmen GmbH werden drei ungedämmte Mehrfamilienhäuser aus dem Jahr 1951 durch serielle Sanierung in moderne, klimaneutrale Wohnräume verwandelt. Aus 54 Wohneinheiten , die zuvor baurechtlich als „Worst Performing Buildings“ galten, entstehen hocheffiziente KfW-55-Effizienzhäuser mit einer NetZero-Bilanz im Gebäudebetrieb. Minimalinvasiv, zukunftsweisend und mit einer deutlichen Aufwertung für die Mieter:innen.

in Ausführung
Gebäudeklasse
3
Vollgeschosse
3
Wohneinheiten
54
Wohnfläche
2166 m²
Baujahr
1951
Bauherr
GBN Wohnungsunternehmen GmbH

Über das Projekt

Serielle Sanierung durch vorgefertigte Fassadenelemente
Um die Gebäude zukunftsfähig zu machen, wird auf das Prinzip der seriellen Sanierung gesetzt. Die neue Gebäudehülle besteht aus 35 cm dicken, industriell vorgefertigten Holzrahmen-Modulen. Diese beinhalten bereits werkseitig eine hocheffiziente Mineralfaser-Dämmung, neue Fenster der Schallschutzklasse 5 sowie dezentrale Lüftungselemente. Die Bekleidung aus langlebigem Faserzement in heller Holzoptik sorgt für ein modernes Erscheinungsbild.

Dach & Photovoltaik
Das Steildach erhält eine neue Eindeckung aus anthrazitgrauen Stahl-Trapezprofilen. Neben dem Einbau neuer Dachflächenfenster wird die thermische Hülle durch eine Dämmung der obersten Geschossdecke abgeschlossen. Eine neue PV-Anlage auf den Dachflächen sorgt zudem für nachhaltige Eigenstromerzeugung.

Keller & Versorgungstechnik
Eine Kellerdeckendämmung inklusive Flankendämmung sorgt für die thermische Trennung der Geschosse. Alte Außenzugänge werden massiv verschlossen und durch neue feuchtegeführte Abluftventilatoren zur kontrollierten Entlüftung ergänzt. Während die Wärmeversorgung weiterhin über das bestehende Nahwärmenetz erfolgt, optimiert ein neuer hydraulischer Abgleich die Effizienz des Heizsystems.

Sanierungsziele

  • Energiebedarf (-73 %): Der durchschnittliche Endenergiebedarf sinkt von ca. 168 kWh/m²a auf rund 45,5 kWh/m²a.
  • NetZero Emissions: Durch die drastische Senkung des Bedarfs und die eigene Ökostromerzeugung erreichen die Gebäude im Betrieb den NetZero-Standard.
  • CO₂-Bilanz: Die Emissionen sinken von ehemals ca. 79 Tonnen pro Jahr auf eine negative Bilanz von -20,9 Tonnen CO₂eq/a.

D-G ➔ A

Energieeffizienzklasse

Verbesserung der Effizienzhaus Stufe zum KfW Effizienzhaus 55

99,9 t

CO2-Emissionen Ersparnis

Emissionsreduzierung und PV-Gutschrift senken die CO2-Bilanz von 79 auf -20,9 t CO2eq/a.

- 73 %

Energiebedarf

Verbesserung des Endenergiebedarfs von Ø 168 kWh/m²a auf Ø 45,5 kWh/m²a

„Das Gesamtkonzept von ecoworks sowie die Möglichkeit, Energie einzusparen und CO₂ zu reduzieren, haben uns überzeugt. Neben den erheblichen Energieeinsparungen spricht auch die Wirtschaftlichkeit für die serielle energetische Sanierung durch ecoworks. Dank Förderungen liegen die Sanierungskosten auf einem ähnlichen Niveau wie bei einer konventionellen Sanierung – trotz eines besseren Effizienzhaus-Standards und deutlich kürzerer Bauzeit.“

Claus Vollmer
GBN Wohnungsunternehmen GmbH
Projekt Status NachherProjekt Status Vorher

Maßnahmen im Überblick

Fassaden

Dach

Fenster

Balkone

Keller

Heizung

Hauseingänge

Energieversorgung

Leitungen

Galerie

Kein Inhalt vorhanden.

Serielle Sanierung wirtschaftlich denken – wir zeigen Ihnen, wie.